Was treibt mich an? Meine Vision…

Heute möchte ich euch einmal erzählen, warum ich das tue, was ich tu. Warum arbeite ich als systemische Beraterin, Therapeutin und Coach, biete Aufstellungs-Workshops an, betreibe diesen Blog „Frauen-Zukunftswerkstatt“ und empfehle begeistert Produkte und andere „Dienstleistungen“. Was treibt mich hierzu an? Was ist meine Motivation, meine persönliche Vision? Wenn dich das interessiert, dann lese jetzt hier weiter…

Was ist meine ganz persönliche Motivation und Vision?

Das ist eine sehr persönliche Frage, die man natürlich auch ganz allgemein beantworten kann mit den gängigen Erklärungen wie: „ich möchte andere Menschen unterstützen“ oder „ich möchte ihnen helfen, mit den Herausforderungen des Lebens besser umgehen zu können“ oder „ich interessiere mich für den Zusammenhang von Körper – Geist und Seele“ oder „mich interessieren alternative Behandlungsmethoden und Wege“ oder… Doch die Frage ist mehr, was mich hierzu geführt hat.  Was oder wann war der ausschlaggebende Impuls da, diesen Weg selbst einzuschlagen? Und hierzu muss ich nun ein wenig zurück gehen in die Vergangenheit…. eintauchen in meine persönliche Geschichte/Biografie.

Ich bin schon als Kind sehr sehr feinfühlig und sensibel gewesen und hatte bereits dort schon eine sehr starke Intuition. So wusste ich bereits oft schon vorher, was passieren wird bzw. wie Menschen sich verhalten werden. Noch heute kann ich irgendwo herumstehen, nach außen völlig unbeteiligt wirken und nehme doch wahrscheinlich wesentlich mehr wahr als andere und vielleicht auch als du. Ich bin sehr empfänglich für Schwingungen (Frequenzen) und Energien. Es gibt durchaus Menschen, wo ich recht schnell auf Abstand gehe, weil ich spüre, dass sie mir nicht gut tun, etwas Negatives ausstrahlen. Schon als Kind wurde ich von meinem Vater gern zu geschäftlichen Essen mitgenommen. Das führte mich in sehr gute Restaurants und war keinesfalls so langweilig, wie du dir das jetzt vielleicht vorstellst. Nein, inhaltlich habe ich wenig bis nichts verstanden und darum ging es auch nicht. Aber ich habe beobachtet, auf Körpersprache, Blickkontakt etc. geachtet ohne zu jener Zeit zu wissen, wozu das gut ist. Anschließend fragte mein Vater mich oft: Na, was meinst du? Soll ich in das Projekt einsteigen, mit diesem Mann als Partner zusammenarbeiten…?“ Und ich gab dann, aus dem Bauch heraus eine Antwort. Tatsächlich hat sich recht schnell heraus gestellt, dass ich mit meiner Einschätzung sehr oft richtig lag. Wenn ich gesagt habe, „mit dem würde ich keine Geschäfte machen…“, dann ging es meistens auch nach hinten los, daneben. Diese besondere „Gabe“, die ich lange Zeit als eine solche überhaupt nicht angesehen habe, hat mein Vater früh erkannt und für sich zu nutzen gewissen. Und Nein, wenn ich nicht mitgehen wollte zu solchen Treffen, war das auch völlig okay. Ich habe einen tollen, großartigen Vater gehabt- leider weilt er nicht mehr hier unter uns. Aber in meinem Herzen und Gedanken ist er immer noch bei mir. Er hat nur den Raum gewechselt.

Auch war ich schon in recht früher Zeit der „Kummerkasten“ für viele Freundinnen, Klassenkameraden etc. Selbst total unaufgefordert passierte es mir immer und immer wieder, das völlig fremde Menschen mir ihre Lebensgeschichte, ihre Sorgen und Nöte erzählten und so ist das auch noch heute. Ich scheine also eine gewisse Ausstrahlung hierfür zu haben. So unterhielt ich während meiner Jugendzeit diverse Brieffreundschaften in ganz Deutschland, wo es auch oft inhaltlich um die Meisterung diverser Herausforderungen eines Teenagers ging.

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Mein persönliches Interesse an den Themen „Psychologie, Gesundheit und Spiritualität“ erwachte schon recht früh. Die oben genannte „Gabe“ liegt im übrigen in der Familie mütterlicher Seite. Zwar haben diese dort nicht alle ,meine Mutter nicht, aber dafür eine andere Schwester sehr stark ausgeprägt. Ausschlaggebend für mein Interesse war wohl die sehr schwierige „Mutter-Kind-Beziehung“, die ich hatte und die sich bis heute leider fortsetzt. Meine Mutter selbst hatte keine einfache oder leichte Kindheit, ist aber bis heute nicht in der Lage, diese Erlebnisse aufzuarbeiten. Ich möchte hier auf ihre Geschichte zu ihrem persönlichen Schutz nicht weiter eingehen, doch genau diese nicht bearbeiteten Flecken haben meine Kindheit und Bindung sehr sehr stark beeinflusst. Um es mal kurz auszudrücken: Meine Mutter flüchtete schon früh in die Sucht, hatte immense psychische Probleme. Manchmal war sie klar und zugewandt, dann Minuten später schien sie mich, ihr Kind, nicht mehr wahrzunehmen. Ich bin aufgewachsen mit dem Spruch“ dass ich ihr das Leben versaut hätte und es besser gewesen wäre, ich wäre als Baby und Kleinkind an meinem Asthma krepiert“. Wenn ich überhaupt eine Art „Bindung“ hatte, dann zu meinem Vater, der beruflich sehr erfolgreich war, sich meiner heutigen Ansicht nach, auch ein wenig in seine Karriere geflüchtet hat. Die gemeinsam verbrachte Zeit wurde immer weniger, meist sah ich ihn kurz morgens am Frühstückstisch, weil er es war, der mich morgens zur Schule weckte und das Frühstück machte. Ich wollte schon früh verstehen, warum meine Mutter so war wie sie war. Ich wollte verstehen, warum sie sich so verhält mir und anderen gegenüber, warum es ihr nicht möglich war bestimmte Dinge zu unterlassen und und … Als Einzelkind aufgewachsen, stand ich schon von Anbeginn allein vor diesen Fragen und täglichen Herausforderungen. Ich würde behaupten, dass ich fast 18 Jahre stramm mit dem Rücken an der Wand gestanden habe. Es haben sich regelrechte Dramen bei uns daheim abgespielt, die viele Menschen nicht mitbekommen haben, weil wir alle (damit meine ich meine Ursprungssippe) Weltmeister im Schauspiel und teilweise im verdrängen waren. Meine Welt, war die Welt der Geschichten und Bücher. Ich habe schon in jungen Jahren sehr viel gelesen, eigentlich alles, was mir in die Hände fiel und ich habe eigene Geschichten und super gerne Briefe geschrieben. Die Welt der „Hanni und Nanni“ etc. habe ich schon recht früh hinter mir gelassen und mich dann der Erwachsenenliteratur und den Fachbüchern zugewendet. Und so entstand bei mir schon recht früh der Wunsch, nicht nur die Welt und die Menschheit verstehen zu wollen, sondern jene Menschen zu unterstützen, die Unterstützung wünschen, weil sie ihre eigene Biografie und die damit verbundene Entwicklung besser verstehen und nach Wunsch verändern möchten. Denn du kannst dich und dein Leben nur verändern, indem du dich auf den Weg machst, in dem du dich veränderst. In dem du dich in deinem eigenen Tempo (wie es deine Seele möchte) weiter entwickelst. Und diese Entwicklung ist bzw. kann mit einigen Schmerzen verbunden sein. Gewisse Wunden müssen angeschaut, angenommen werden, damit sie sich schließen – verheilen können. Manchmal muss man auch Abschied nehmen von lieb gewonnenen Marotten, Gewohnheiten, Menschen, Glaubenssätzen etc. Ich selbst bin diesen Weg gegangen, bin also „Therapie-erfahren“ und weiß, dass er sich lohnt. Und ich gehe diesen Weg immer noch weiter… denn das gesamte irdische Leben dient der eigenen Entwicklung, dem eigenen Wachstum. So lerne ich am meisten durch das Leben selbst, durch die Begegnungen mit anderen Menschen, durch meine Klienten. Es ist immer ein Geben und Nehmen auf beiden Seiten. Jede Begegnung ist einzigartig und kostbar und ich möchte sie nicht missen.

Ich bin überzeugt davon, dass wir alle das Wissen, das Werkzeug in uns tragen, um ein gutes Leben führen zu können, unsere persönliche Entwicklung voran treiben können. Doch ich habe früh bemerkt, dass vielen Menschen der Zugang, das Vertrauen hierzu fehlt. Und all jene möchte ich begleiten und hierbei unterstützen, diesen inneren Schatz zu bergen, ans Licht zu befördern. Es ist, wenn du es so möchtest, ein Akt der Liebe. Liebe begrenzt sich nicht nur auf einen Partner, eigene Kinder und Haustiere sondern auf ALLES was mich – uns – umgibt. Ich liebe Menschen, ich liebe die Begegnungen, ich liebe die Natur, die uns umgibt, uns nährt und… Ich möchte dazu beitragen, dass alle Menschen Liebe erfahren, Liebe fühlen, Liebe weitergeben. Die Liebe ist die stärkste Kraft, nur die Liebe kann alles überwinden. Und ich liebe meine Arbeit, die ich im klassischen Sinn weder als Arbeit empfinde noch verstehe. Es ist meine Berufung. Ich habe das große Glück meine Berufung bereits gefunden zu haben, leben zu dürfen. Ich bin jeden Tag dankbar dafür, und freue mich trotz aller Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt, auf diese Tätigkeit – Begleitung. Ich bin keine Zauberin, schüttel auch keine Lösungen und Allheilmittel aus dem Ärmel, sondern begleite Menschen, große und kleine, auf ihrem Lebensweg ein Stück weit mit. Ich reiche ihnen sozusagen die Hand, unterstütze sie mehr Mut und (Selbst-)Vertrauen zu entwickeln, einen anderen Blickwinkel einzunehmen, im geschützten Raum und Rahmen neue Dinge und Wege auszuprobieren, auch Altes loszulassen und würdevoll zu verabschieden, damit Neues entstehen kann. Und dies alles tu ich mit viel Herz (Liebe), Wärme, Humor, (Lebens-)Erfahrung, Humor und einem prall gefüllten „Methodenkoffer“. Dieser Blog „Frauen-Zukunftswerkstatt“ ist ein noch recht junges „Projekt“ und steckt noch in den Kinderschuhen. Der Ausschlag und Startschuss hierzu, kam wieder aus meiner eigenen Geschichte – persönlichen Erleben.  Auch ich musste mich von dem Traum einer erfüllten Partnerschaft und Familie, verabschieden. Alle Bemühungen diesem Traum neues Leben einzuhauchen, waren leider vergeblich. Hierzu bedarf es dem innigen Wunsch zweier Menschen. Und jeder allein muss für sich allein entscheiden, das zu wollen. Wenn der andere nicht möchte, das blockiert, ist man „gezwungen“ allein voran zu schreiten. Es ist ein sehr schmerzvoller Prozess, der mit vielen neuen Herausforderungen gespickt ist. Das weiß ich aus eigener Erfahrung und spüre es Tagtäglich. Doch ich habe früh festgestellt, dass ich mit dieser Lebenssituation und Aufgabe nicht allein bin, sondern dass es Millionen anderer Frauen – Menschen ähnlich geht. Ich habe auch hier die Erfahrung gemacht, dass es weder gut noch nötig ist, allein im stillen Kämmerchen diese Herausforderungen anzugehen. Oft dreht man sich im Kreis und findet nicht die Stopptaste um das Gedankenkarussell anhalten zu können. Auch ich habe mir professionelle Unterstützung geholt. Denn manchmal sieht man auch als angebliche „Expertin“ den Wald vor lauter Bäumen nicht. Manchmal braucht man den Blick von außen, um Dinge wieder in Fluss zu bringen. Und gemeinsam – im Austausch mit anderen – geht vieles viel leichter. Du bist nicht allein – trau dich, öffne dich, suche dir Begleitung und Unterstützung. Die Dauer und Unterstützung ist so individuell wie du es bist. Das bestimmst du allein, nur du.

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Wir alle wünschen uns ein glückliches, gutes Leben. Vollkommene Gesundheit, gute, harmonische Beziehungen, ein friedliches Miteinander, Erfolg, Wohlstand, Fülle etc. Ich bin überzeugt, dass dies ALLES unser Geburtsrecht ist und jedem zusteht. Doch man muss es wollen, zulassen können und auch selbst etwas hierzu beitragen.

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In diesem Sinne – Licht und Liebe.

Lass uns gemeinsam dein – mein – unsere aller Leben nach unseren Wünschen gestalten. JETZT!

Meine Angebote findest du auf dieser Webseite oder bei „Praxis Gina Haschke„.

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