Sieben kleine machtvolle Worte

Die Tagtäglichen neuen Schreckensmeldungen aus aller Welt sowie die jüngsten, furchtbaren Ereignisse in Paris versetzen die Menschen in Angst und Schrecken. Was lange Zeit weit weg erschien ist jetzt in unsere unmittelbare Nähe gerückt – direkt vor unsere Haustür. Nicht nur unser Leben ist bedroht sondern vor allem unser westlicher Lebensstil und Life-style. Doch letztendlich haben wir auch hier es selbst in der Hand, ob wir diese in dieser Form so zu lassen oder nicht.  Die Angst gehört zu den Basisemotionen und hat durchaus ihre Berechtigung. Doch lähmen soll sie uns nicht…

Erlebe deine innere Kraft und halte die Angst im Zaun

In meiner Praxis bin ich sehr häufig mit dem Thema „Angst“ konfrontiert. Sei es die Angst zu versagen, sich etwas nicht zuzutrauen, die Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes, des Partners, Angst vor Krankheiten, Schulängste usw. Jeder von uns, kennt sie – die Angst – und hat seine eigenen Erfahrungen damit gesammelt. Angst ist nicht nur etwas Negatives. Die Angst gehört zu den Basisemotionen und hat durchaus etwas Gutes. Denn sie warnt uns, sie bremst uns mitunter aus, die ein oder andere Entscheidung noch einmal zu überdenken um nicht blind ins Unglück zu rennen. Wenn du dich hier in meinem Newsletter eingetragen hast, dann wirst du dir sicherlich mein kleines Coaching-Programm zu diesem Thema herunter geladen haben. Ich habe genau dieses Thema gewählt, weil es in unserer Gesellschaft so präsent ist. Und ich möchte hier aus aktuellen Anlass noch einmal darauf eingehen. Was kann man jetzt – in der aktuellen Situation und Zeit gegen das Wachsen von Angst tun?

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Um dich und deine Zellen in eine positive Schwingung zu versetzen, benötigst du positive Impulse, positive Gedanken – ein positives Umfeld. Letztendlich steuerst du, was du denkst, was du in dein Leben lässt. Natürlich sollte man nicht mit Scheuklappen durch das Leben gehen, auch das wäre fatal. Auch sollte man nicht die berühmten drei Affen – nichts sehen – nichts hören – nichts sagen – als Vorbild nehmen. Aber was man tun sollte, ist eine gesunde Distanz zu wahren, sich ein wenig abzugrenzen – abzuschirmen von all den negativen Einflüssen. Wie das geht? Ich persönlich schaue zum Beispiel überhaupt keine Nachrichten mehr an. Bin ich deshalb weniger informiert? Meine Antwort lautet hier eindeutig: NEIN! Ich bekomme immer noch genügend vom regionalen und weltlichen Geschehen mit. Aber ich möchte mich bewusst nicht jeden Tag, jede Stunde meines Seins mit negativen Meldungen und Dingen beschäftigen. Ich schaue auch recht wenig TV. Früher habe ich sogar sehr gern Krimis und Thriller gesehen – ohne Krimi ging die Mimi nie ins Bett. Irgendwann habe ich festgestellt, dass  mein Schlaf nicht mehr erquickend – entspannt war und habe es sein lassen. Schnell stellte ich fest, dass es wunderbar ohne Krimis ging und mir nichts fehlte. Selbst bei der Literatur passe ich auf. Auf meinem Nachttisch, ich lese gern abends vor dem einschlafen, hat solche Literatur keinen Platz mehr. Ich versuche immer mit positiven Gedanken und noch wichtiger, mit positiven Gefühlen einzuschlafen. Solltest du also zu den Menschen gehören, die eher zu Ängsten neigen und die spüren, dass sie sich vermehrt mit den aktuellen Ereignissen innerlich beschäftigen, dann rate ich dir:

  • Grenze dich bewusst ab. Meide negative Filme, Literatur, Nachrichten etc. Besonders aber zur Schlafenszeit. Jene Informationen nimmst du mit in den Schlaf und „verarbeitest“ du dort, mehr schlecht als recht.
  • Achte lieber vermehrt auf gute Gefühle. Halte zum Beispiel bewusst Rückschau, was an dem heutigen Tag gut gelaufen ist, was dich erfreut hat und danke dafür. Du weißt sicherlich bereits aus anderen Quellen, dass das Danken, das Gute vermehrt. Denn unsere Gedanken sind Schwingungen, die sich auf einer gewissen Frequenz bewegen und genau das anziehen, was ebenfalls auf dieser Frequenz liegt und schwingt.

Und wenn dich in einer Situation doch die Angst übermannt? Was kannst du dann tun? Ich rate dir dann zu folgendem:

  • Atme ganz bewusst. Atme tief ein und wieder aus. Konzentriere dich auf deinen Atem. Spüre ihm nach. Wohin atmest du? Ist es eher eine flache, schnelle Atmung oder eher eine tiefe? Versuche sie mal zu lokalisieren. Bewusstes atmen entspannt. Hierzu gibt es sogar richtige Kurse, wo man das lernen kann. Solltest du Yoga praktizieren oder gar regelmäßig meditieren, wirst du das bereits wissen.
  • Hinterfrage die Angst! Was genau macht dir Angst? Was versetzt dich in Panik und Schrecken – in aller höchste Alarmbereitschaft? Woher kennst du dieses Gefühl? Hattest du es bereits schon mal? Und was hat dir da geholfen, es zu überwinden? In der Regel haben wir alle schon ängstliche Situationen erlebt. Und wir haben sie überstanden. Das Bewusstsein kann uns hier in der aktuellen Situation wieder ein Anker sein.

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Viel zu oft machen wir uns Sorgen um die Kinder, Familie, Geld, Gesundheit etc. Zwar können wir nicht alle Probleme des Lebens lösen, aber wir können unsere negativen Gedanken dazu heilen, die unser ganzes Leben durchdringen. Hier ein kleines Gebet, welches aus sieben kleinen Worten besteht: „Bitte heile meine auf Angst basierenden Gedanken“. Jene sieben Worte, können uns in allen belastenden Situationen Erleichterung, Klarheit und neuen Lebensmut finden lassen. Beten ist nichts anderes als Bitten. Daher kann diese kleine Gebet, welches Kraft und Heilung bewirkt, auch von allen Menschen aller Glaubensrichtungen, genutzt werden. Es ist im übrigen die Essenz aus dem Studium des Werkes: „Ein Kurs in Wundern„. Debra Landwehr Engle hat sich mit diesem Standard-Werk über Jahre beschäftigt und hat aus diesem Studium das oben genannte Gebet verfasst. Möchtest du darüber mehr erfahren, so empfehle ich dir ihr kleines Buch: „Sieben kleine Worte„, erschienen im Heyne Verlag. Wir können leider die Welt nicht von allem Übel und Unheil befreien, aber wir können dafür sorgen, dass uns die Angst nicht völlig überrollt und Schach matt setzt und noch mehr Negatives anzieht.

„Bitte heile meine auf Angst basierenden Gedanken“.

Tu etwas für dich – bleib bewusst positiv. Sorge dafür, nur positive Gedanken und Gefühle zuzulassen, auf dass sie sich vermehren und so das andere verdrängen – eindämmen.

Hast du noch weitere Tipps zur Selbsthilfe? Dann würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen.

Licht und Liebe – Gina.

 

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